RFID-Skipass

Viele freuen sich schon auf den Winterurlaub in den Alpen oder den Dolomiten. Endlich wieder Schnee satt, gut präparierte Pisten und jede Menge Spaß im Schnee. Zu jedem Winterurlaub gehört das Skilaufen und der passende Skipass, der die Nutzung der Skigebiete entspannter macht. Es sind die einzelnen Bergbahngesellschaften, die einen Skipass an ihre Besucher ausgeben. Er erlaubt es den Feriengästen, die Sessellifte und die Seilbahnen in den Skigebieten zu nutzen. Mit einem modernen RFID-Skipass erwarten den Urlauber aber noch andere Annehmlichkeiten.

Viele Vergünstigungen

Während noch vor wenigen Jahren jeder Seilbahn- und Sesselliftbesitzer seinen eigenen Skipass an die Urlauber verteilte, gelten die Skipässe von heute für ganze Skigebiete. Wer beispielsweise in Sölden die Ferien verbringt, der kann mit einem RFID-Skipass alle Skigebiete in der Region nutzen. Der RFID-Skipass ist dabei nicht nur die Eintrittskarte für die Skigebiete, die Urlauber können ihren Skipass auch für andere Ferienaktivitäten nutzen. Mit einem RFID-Skipass gibt es beispielsweise kostenlose Parkplätze und einen Preisnachlass beim Besuch im örtlichen Museum. Auch bei einem Abstecher ins Spaßbad oder in die Therme zahlen die Inhaber eines Skipasses weniger oder gar nichts. Mit dem RFID-Skipass gibt es die Möglichkeit, zu ermäßigten Preisen mit den öffentlichen Verkehrsmitteln zu fahren, und auch Konzertbesuche sind günstiger.

Ein ganz besonderes Ticket


Streng genommen ist ein RFID-Skipass eine Art elektronisches Ticket. Wer in ein Skigebiet möchte oder mit dem Bus ins nächste Dorf fahren will, der hält seinen RFID-Skipass einfach auf oder unter das jeweilige Terminal, das dann den RFID-Chip „liest“. Mit diesem besonderen Ticket lassen sich die Drehkreuze an den Stationen der Bergbahnen freischalten und jeder Besucher wird automatisch registriert. Durch ein Verbundsystem verrechnen die Skigebiete die Kosten mit den örtlichen Einrichtungen, den Hotel- und Thermenbesitzern. In den meisten Wintersportorten stehen die Skipässe entweder als Einwegkarten oder als wiederverwendbare Karten mit Pfand zur Verfügung. Viele passionierte Skifahrer bestellen ihren RFID-Skipass heute auf dem Onlineweg und sind mit dem Smartphone immer bestens informiert, was die Schneehöhen und den Zustand der Pisten angeht. Der Skipass hat sich dem digitalen Zeitalter angepasst und die Skiläufer können ohne Probleme auch mithilfe einer App vom Smartphone aus ihren Pass bestellen. Das hat den Vorteil, dass es in den Skigebieten kaum noch Warteschlangen an den Kassen gibt.

Immer sicher im Skipasshalter

Jeder, der einen RFID-Skipass hat, nutzt diesen besonderen Pass während der Ferien als eine Art Ausweis. Deshalb sollte der Skipass immer entsprechend griffbereit sein. Viele tragen ihren Skipass an einem Band um den Hals, andere verwenden einen Clip und befestigen ihren Pass an der Kleidung. Es geht aber noch besser, und zwar mit einem Skipasshalter. Dieser Skipasshalter lässt sich an der Jacke oder am Gürtel befestigen, er ist robust und vor allem witterungsbeständig. Keiner muss mehr lange im Rucksack oder in den Taschen der Skijacke nach dem Skipass suchen, dank dem passenden Halter ist er immer griffbereit. Es gibt die praktischen Skipasshalter mittlerweile in vielen unterschiedlichen Designs, Farben und Größen. Eines ist jedoch bei allen Haltern gleich: Sie schützen den Skipass auch bei täglichen starken Beanspruchungen und besonders vor Verlust.

Wie teuer ist ein Skipass?

Wer in diesem Jahr zum ersten Mal die Ferien im Winter verbringt, der wird sich vielleicht wundern, wie teuer dieser Urlaub ist. Alle, die in den Winterferien Skilaufen möchten, müssen dafür sehr tief in die Tasche greifen, auch wenn es um den Skipass geht. Selbst ein Tagesausflug landet schnell im dreistelligen Bereich, einen erheblichen Anteil daran hat der Skipass. Wie teuer ein moderner RFID-Skipass wirklich ist, richtet sich an dem jeweiligen Skigebiet. So kostet beispielsweise ein Tagesticket im Hochzillertal in der Hauptsaison knapp 52,- Euro. In der Region Kitzbühel sind es schon 55,- Euro und viele Skifahrer fragen sich, ob sie den Liftbesitzern das Luxusauto finanzieren. Aber das ist nicht der Fall, denn das Geld, das die Skiregion in einer Saison einnimmt, fließt direkt wieder in das Skigebiet zurück. Das Geld wird investiert, um die Pisten zu beschneien, die Abfahrten zu präparieren und natürlich auch für das Personal, was den ganzen Winter arbeitet.

Moderne Anlagen

Die moderne Zeit ist auch in den Skigebieten in Deutschland, Österreich und der Schweiz angekommen. Die Betreiber von Liftanlagen müssen mit der Zeit gehen, wenn sie im Wettbewerb bleiben möchten. Sie bauen moderne Anlagen und locken die Urlauber mit attraktiven Angeboten. Der RFID-Skipass ist ein Teil dieser Modernisierung, denn mit diesem Skipass wird Personal und damit auch Geld eingespart. Mit dem Pass gehen die Skifahrer einfach durch die Drehkreuze, sie registrieren sich automatisch. Mitarbeiter, die sie kontrollieren, gibt es nicht mehr. Diese Anlagen sind teuer und mit dem Geld, das die Skiregionen mit dem Verkauf von Skipässen erzielen, wird unter anderem auch für die Sicherheit genutzt. Allein die Wartung der Liftanlagen und Bergbahnen kostet jedes Jahr Unsummen. In den Dolomiten müssen die Betreiber der Skigebiete am Beginn jeder Saison rund 60 Millionen Euro in die Hand nehmen, damit sich die Urlauber wohlfühlen. Mit dem Geld erschließen die Betreiber neue Skigebiete, sie sorgen für die Beschneiung und entwickeln bereits bestehende Projekte weiter.

Fast alle machen mit

Wer seinen Winterurlaub in einem bekannten Skigebiet verbringt, der erwartet auch viele Annehmlichkeiten. Die RFID-Technologie spielt in diesem Zusammenhang eine wichtige Rolle. Heute sind 94 Skigebiete in Deutschland, Österreich und der Schweiz mit der modernen RFID-Technik ausgestattet. Auch die Skigebiete in Frankreich, Italien und in Osteuropa arbeiten immer öfter mit RFID, um konkurrenzfähig zu bleiben. Überall kommen dabei Transponder ganz unterschiedlicher Bauart zum Einsatz. Von einem europaweiten Einsatz des Skipasses, für den immer wieder geworben wird, kann damit keine Rede sein. Alle, die Geld sparen wollen, sollten sich vor dem Winterurlaub informieren, ob sie ihren Skipass mit RFID-Funktion nicht auch online kaufen können.

Als Schlüsselanhänger, in Form einer Kreditkarte, im Chipkartenformat oder als Uhr – die modernen Skipässe haben viele Gesichter. Sie machen den Skiurlaub einfacher, aber leider nicht immer günstiger. Daher ist es eine gute Idee, zu überlegen, welcher Skipass die günstigere Variante ist. Meist sind die Tagesangebote besonders teuer, während ein Wochenangebot mit anderen Annehmlichkeiten gekoppelt ist. Ein kostenloser Parkplatz oder ein ermäßigtes Ticket für die öffentlichen Verkehrsmittel sind auch nicht schlecht.

Beitragsbild: depositphotos.com / 10011303@rrrneumi

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Ulrike Dietz

Ulrike Dietz

Ulrike Dietz ist verheiratet, Mutter von zwei Kindern und lebt im Hochsauerland. Die Journalistin und Buchautorin schreibt Artikel zu vielen verschiedenen Themen.
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