RFID Technologie

Geschätzt sind auf der ganzen Welt mittlerweile Milliarden von RFID-Chips unterwegs. Die RFID Technologie ist Teil von vielen Produkten, sie ist in Kreditkarten enthalten, ebenso wie in den Ohrmarken der Kühe und Rinder. RFID Technologie dient der Kontrolle und auch der Überwachung sowie der Ortung. Die neuen RFID-Chips sind so klein, dass sie mit bloßem Auge kaum noch zu erkennen sind. Immer mehr Unternehmen, aber auch Regierungen machen sich die RFID Technologie zunutze. In den kommenden Jahren wird der Einsatz der winzigen Chips noch weiter steigen, aber schon jetzt gibt es die moderne RFID Technologie an Orten, an denen man sie kaum vermutet.

RFID Technologie zur Identifikation

Viele Unternehmen setzen auf die moderne RFID Technologie, wenn es um die sichere Identifikation von besonderen Produkten geht. So hat unter anderem der Gitarrenbauer Fender über 30.000 seiner Instrumente mit einem RFID-Chip ausgestattet, um die zum Teil sehr teuren Gitarren immer sicher identifizieren zu können. Die IDs können sowohl von der Polizei als auch von den Händlern und den Reparaturwerkstätten ausgelesen werden. Wird eine Gitarre von Fender gestohlen und wiedergefunden, dann ist es möglich, den Besitzer schnell zu ermitteln. Mit der RFID Technologie auf der sicheren Seite steht auch Louis Vuitton, der Hersteller von Luxushandtaschen. Seit Jahrzehnten sind die Fälschungen der sündhaft teuren Taschen ein großes Problem für das französische Unternehmen. Dank RFID Technologie ist es heute möglich, die Taschen mit einem RFID-Chip zu versehen, der beim Kauf in einem der Louis-Vuitton-Läden gescannt wird. Wer sich nicht sicher ist, ob die Tasche wirklich echt ist, kann das per Scan in einem der Geschäfte überprüfen lassen. Ist die Tasche kein Original, dann gibt es einen durchdringenden Piepton.

Die Erfassung von Menschen und Tieren


Bei Haustieren kam die RFID Technologie schon sehr früh zum Einsatz. Der Chip für Hunde und Katzen gibt den Besitzern die Sicherheit, dass sie ihre vierbeinigen Freunde wiederfinden, wenn sie von Zuhause weggelaufen sind. Behörden oder auch ein Tierarzt können den Chip scannen und so schnell ermitteln, wem die Katze oder der Hund gehört. In vielen Krankenhäusern tragen die Mitarbeiter einen RFID-Chip in einem Armband immer bei sich. Das Ziel dieser Maßnahme ist es, die Hygiene zu verbessern, denn anhand des Chips lässt sich genau kontrollieren, wer sich wie oft die Hände gewaschen oder desinfiziert hat. Bei Patienten kann die RFID Technologie ebenfalls zum Einsatz kommen. Auf dem Chip ist die digitale Krankenakte des Patienten hinterlegt. Pfleger und Schwestern, aber auch die Ärzte können diese Akte mit einem entsprechenden RFID-Reader auslesen. So bekommen sie in wenigen Sekunden alle relevanten Informationen, die für Diagnose oder Behandlung wichtig sind.

Moderne RFID Technologie in der Freizeit

Auch wenn es um die Freizeit geht, hat die RFID Technologie schon lange Einzug gehalten. Das ist beispielsweise in vielen Freizeitparks wie dem Disney World Resort im amerikanischen Florida der Fall. Die RFID Chips befinden sich den Eintrittskarten und die Besucher des Parks können mit diesen Karten auch in Bereiche, die sonst kostenpflichtig sind. In den Türen und Schranken befinden sich die RFID-Reader, die für die Erkennung sorgen. Ebenfalls ein eher ungewöhnlicher Ort für einen RFID-Tag ist ein Golfball. Selbst auf dem Golfplatz ist die RFID Technologie zu finden und auch hier macht diese Technik einiges einfacher. Mit einem RFID Golfball und einem RadarGolf Gerät ist die nervige und endlose Suche nach dem Golfball endlich vorbei. Die RFID Technologie sorgt für Ordnung auf dem Green, denn sie zeigt an, wessen Ball wo gerade liegt.

RFID im Arbeitsalltag

Viele Fabriken arbeiten heute bei der Optimierung ihrer Produktion mit RFID Technologie. Wenn ein Produkt mit einem RFID-Chip ausgestattet ist, ist es jederzeit möglich, innerhalb der Produktionskette diesen einzelnen Artikel zurückzuverfolgen und zeitlich zu tracken. Das macht es einfacher und effizienter, zu bestimmen, wie lange ein bestimmtes Produkt an einen Abschnitt in der Produktionskette verweilt. Anhand eines RFID-Chips mit einem entsprechenden Reader lässt sich zudem feststellen, wie viele Produkte gerade in der Fertigung getaktet sind. Alle Einflüsse auf die Produktion können so einfach analysiert und natürlich auch optimiert werden. Letztendlich spart ein Unternehmen auf diese Weise nicht nur Zeit und Geld, sondern auch Ressourcen.

Überwachung im Casino

Die großen Spielcasinos in Deutschland wollen, dass sich ihre Gäste bei ihnen wohlfühlen, dass sie möglichst viel Geld ausgeben und natürlich auch wiederkommen. Um sicherzustellen, dass alles seine Richtigkeit hat, arbeiten viele Casinos heute mit der RFID Technologie. Die RFID-Chips sind dabei in den Jetons untergebracht. Das macht es dem Betreiber des Casinos einfach, zu sehen, wie viele Spieler beispielsweise an den Tischen sitzen. Außerdem ist es möglich, auf einen Blick zu sehen, wie viele Jetons gerade im Umlauf sind. Wer an welchem Tisch wie viel gewinnt oder auch verliert, kann ebenfalls jederzeit nachverfolgt werden. Spieler, die für ein bestimmtes Casino gesperrt sind, haben keine Möglichkeit mehr, dort zu spielen. Mit RFID lässt sich bereits am Eingang feststellen, ob es sich um einen gesperrten Spieler handelt.

Schneller bei der Autovermietung

Viele kennen das: Der Urlaub ist zu Ende und am Flughafen steht eine endlos lange Schlange vor dem Schalter der Autovermietung. Nicht selten ist der Rückflug in Gefahr, wenn es am Schalter nicht schneller vorangeht. Wer sich diesen Stress ersparen möchte, sollte eine Autovermietung wählen, die Schlüssel mit einem RFID-Tag hat. Urlauber mit einem solchen Schlüssel müssen sich nicht in die lange Schlange einreihen. Sie legen den Schlüssel für den Mietwagen einfach in ein Feld am Abgabeterminal und ein passendes RFID-Lesegerät meldet dann, dass der Schlüssel pünktlich zurückgegeben wurde. Das spart Zeit und letztendlich auch Nerven.

Fazit

Die moderne RFID-Technik hat viele Skeptiker, Kritiker und auch Feinde, die nichts mit den kleinen Chips zu tun haben wollen. Aber jeder muss zugeben, dass vieles, was heute möglich ist, durch die kleinen unscheinbaren Chips überhaupt erst denkbar wurde. Wer sein Haustier vermisst, hat mit dem RFID-Chip im Halsband größere Chancen, es wiederzufinden, als das ohne RFID der Fall war. RFID im Autoschlüssel und in der Schlüsselkarte des Hotels machen das Leben einfacher. Beim Bezahlen mit der Karte muss sich niemand mehr die Geheimzahl merken, die Karte wird einfach über das Lesegerät gehalten. Sicher gibt es auch bei RFID Risiken und Gefahren, aber diese sind im Vergleich zum Nutzen relativ gering.

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Beitragsbild: depositphotos.com / 261909306 @ WrightStudio

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Ulrike Dietz

Ulrike Dietz

Ulrike Dietz ist verheiratet, Mutter von zwei Kindern und lebt im Hochsauerland. Die Journalistin und Buchautorin schreibt Artikel zu vielen verschiedenen Themen.
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