Verlorene Gegenstände

Die Sonnenbrille und die Schlüssel für die Wohnung, die Geldbörse, das Smartphone und die Brieftasche, die Lesebrille und die Autoschlüssel – jeder hat früher oder später etwas verlegt und verzweifelt danach gesucht. Manches geht aus unerklärlichen Gründen immer wieder verloren und ist wie vom Erdboden verschluckt. Manchmal findet es sich durch puren Zufall wieder, des Öfteren bleibt es aber auch verschollen. Alle, die Probleme damit haben, verlorene Gegenstände wiederzufinden, sollten über die Möglichkeit einer Kennzeichnung durch RFID überlegen.

Ein kleiner Chip erleichtert den Alltag

Es macht wahrhaftig keinen Spaß, ständig irgendetwas suchen zu müssen. Dabei geht wertvolle Lebenszeit verloren und nicht selten tauchen verlorene Gegenstände überhaupt nicht wieder auf. Wie wäre es, wenn die Suche nur Sekunden dauert und verlorene Gegenstände sofort wieder auftauchen? Das wird wahrscheinlich jeder begrüßen, der schon etwas verloren und gesucht hat. Möglich wird das durch einen Funkchip, der gerade einmal so groß wie eine Briefmarke ist. Dieser Chip enthält zwei Funkmodule: einen Sender und einen sogenannten RFID-Transponder. Diese beiden Systeme funktionieren mit verschiedenen Reichweiten. Sie sind so kombiniert, dass sie nicht nur in den Räumen, sondern verlorene Gegenstände präzise in bestimmten Möbelstücken suchen. Diese Idee, die clevere Studenten an der Universität in Ulm schon vor einigen Jahren hatten, lässt sich einfach in den Alltag übernehmen.

Eine große Hilfe


Um auszuprobieren, wie sich verlorene Gegenstände mit der Hilfe von RFID wiederfinden lassen, haben die Studenten aus Ulm eine normale Kommode mit der entsprechenden Funktechnik ausgestattet. Die heutigen Informatiker brachten dazu in der kleinen Kommode eine Antenne von der Größe einer Zigarettenschachtel und ein kleines Modul an. Über einen WLAN-Router entsteht eine Funkeinrichtung, die mit dem Server in Verbindung bleibt. Dieses von den Studenten erdachte System berechnet nicht nur die Koordinaten, sondern arbeitet auch mit der Hilfe einer Signalstärkemessung. Auf diese Weise sind die Effekte der Abschirmung und der Reflexion nicht so stark und hinderlich. Die Suche wird einfacher und die Chancen, verlorene Gegenstände wiederzufinden, steigen deutlich.

Mit dem Internet suchen

Zusätzlich programmierten die Ulmer Studenten eine Seite für das Internet, auf der diejenigen, die verlorene Gegenstände suchen, eine entsprechende Suchanzeige starten können. Die Frage könnte vielleicht lauten: Wo ist meine Geldbörse oder wo hält sich mein Wohnungsschlüssel auf? Der Server schickt diese Frage per WLAN-Router an das Möbelstück. Per RFID-Funksignal wird anschließend in den Kommoden, Schubladen und Schränken nach den verloren gegangen Teilen gesucht. Derjenige, der verlorene Gegenstände sucht, muss noch nicht einmal in der Nähe sein, wenn die Suchanfrage online geht. Verlorene Gegenstände, die sich nicht direkt finden lassen, einfach aufzugeben, ist die falsche Entscheidung. Besser ist es, auf die moderne Technik und auf das Internet zu vertrauen.

Eine Suchanfrage starten

Gelingt es nicht, verlorene Gegenstände beim ersten Versuch zu finden, dann bieten die Studenten aus Ulm einen Sender an, der sich in den Möbelstücken bemerkbar macht. Dieser Sender hat eine große Reichweite und die Empfangsstärke des Signals lässt sich dabei über ganz unterschiedliche Antennen messen. An einem zentralen Rechner lassen sich die Signale anschließend einfach und schnell auswerten. Eine zweidimensionale Grafik im Hintergrund errechnet die genaue Position des gesuchten Gegenstandes, ebenso wie die räumliche Beziehung der einzelnen Möbelstücke. Der PC kann dem Suchenden auch auf die Frage antworten, wo sich seine Autoschlüssel befinden, zum Beispiel: Die Schlüssel liegen in der oberen Schublade der Kommode.

Wann ist das praktische System reif für den Markt?

Verlorene Gegenstände wiederzufinden, ist nervig und kostet viel Zeit. Aus diesem Grund arbeiten die Studenten aus Ulm weiter, bis ihre Idee marktreif ist. Es gibt bereits eine sogenannte Nutzerstudie, an der mehr als 100 Tester teilgenommen haben. Diese Tests fielen alle positiv aus und das neue System hat sich als benutzerfreundlich bewährt. Das heißt, es wird wohl weiterentwickelt. Die Ingenieure aus Ulm wollen ihre Idee allerdings noch ausbauen. In erster Linie ist es ihr Wunsch, Möbelkonzerne zu finden, die mit der Nachrüstung in Serie gehen, denn nur so kann die Technik preiswert angeboten werden. Heute steht fest, dass das neue System auch für Unternehmen in der Logistik-Branche nach wie vor von Interesse ist.

Für alle, die das Chaos lieben

Nicht jeder liebt die Ordnung, in der sich alles gleich wiederfindet. Manchmal ist das Chaos einfach nicht zu vermeiden und wenn es dann verlorene Gegenstände gibt, ist guter Rat teuer. Wie einfach wäre es, alles Wichtige mit einem kleinen RFID-Aufkleber zu versehen, um es dann mit der entsprechenden App und dem Smartphone wiederzufinden. Dieses System bietet eine Vielzahl von Möglichkeiten. Mit der App lassen sich die einzelnen Tags nicht nur organisieren, sondern auf Wunsch auch umbenennen. Wer möchte, fertigt eine Liste mit den Dingen an, die in die Handtasche kommen, wenn man das Haus verlässt. Befindet sich ein Teil nicht mehr an dem Ort, an dem es sich laut Liste eigentlich befinden sollte, gibt die App automatisch ein Signal.

Ideal für die Reise

Die App kann jedoch noch mehr. So sagt sie Bescheid, dass alles, was nicht gebraucht wird, aus der Tasche entfernt werden kann, damit die Besitzerin nicht so viel schleppen muss. Ursprünglich für Fotografen entwickelt, um ihre teure Ausrüstung zu schützen, bringt das System heute Ordnung ins Chaos. Verlorene Gegenstände auf einer Reise sind immer doppelt unangenehm. Finden sie sich nicht wieder, wird es meist teuer, wenn Ersatz gekauft werden muss. Mit der entsprechenden App für das Smartphone lassen sich verlorene Gegenstände auch im Urlaub schnell und einfach wiederfinden. Das sorgt für Ordnung in der Handtasche, der Reisetasche und im Koffer.

Fazit

Wer Ordnung hält, ist zu faul zum Suchen, sagt der Volksmund. Es gibt wohl kaum jemanden, der gerne eine aufwendige Suche startet, wenn Schlüssel oder Geldbörse nicht mehr zu finden sind. Mit modernen RFID-Aufklebern oder RFID-Chips ist es heute ohne großen Aufwand möglich, verloren gegangene Dinge wiederzufinden. Da fast jeder ein Smartphone besitzt, ist es durch die entsprechende App möglich, die Schlüssel oder die Lesebrille in nur wenigen Sekunden wiederzufinden. Das ist ebenfalls eine sehr gute Idee, wenn es mit Taschen und Koffern auf Reisen geht. Die App lässt sich so programmieren, dass sie beispielsweise eine Liste mit all den Dingen enthält, die in den Ferien verloren gehen können.

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Beitragsbild: depositphotos.com / 250216628 @ AndreyPopov

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Ulrike Dietz

Ulrike Dietz

Ulrike Dietz ist verheiratet, Mutter von zwei Kindern und lebt im Hochsauerland. Die Journalistin und Buchautorin schreibt Artikel zu vielen verschiedenen Themen.
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