Register für Implantate

Ob Prothesen für die Knie, ein künstliches Hüftgelenk oder ein Herzschrittmacher – im nächsten Jahr wird es ein Register für Implantate geben. Dieses Register soll die Qualität der Produkte und damit vor allem die Sicherheit für die Patienten erhöhen. Der Bundestag hat bereits im September dem Register für Implantate zugestimmt und beschlossen, dass die staatliche Datenbank aller Voraussicht nach ab 2021 Pflicht wird. Ein Anlass für diese verpflichtende Maßnahme ist der Skandal um minderwertige Brustimplantate, die über Jahre hinweg mit einem Silikongel ohne Zulassung gefüllt waren.

Ein wichtiger Schritt

Für Gesundheitsminister Jens Spahn (CDU) ist das Register, in dem Implantate aufgeführt sind, ein wichtiger Schritt für mehr Patientensicherheit. Der Minister weiter: „Patienten sollen sicher sein können, dass Implantate den höchsten Qualitätsansprüchen genügen und dass sie bei Problemen mit Implantaten schnell informiert werden.“ Einigen Parteien im Bundestag geht dieses Projekt aber noch nicht weit genug. So beklagen die Grünen, dass die Register für Implantate in jetziger Form weit unter den Anforderungen liegen, die die Praxis verlangt. Alle Implantate, von der Aortenklappe bis zum Kniegelenk, werden vom Hersteller mit einem RFID-Chip ausgestattet. Wird der Chip gelesen, dann finden Ärzte alles, was sie rund um das Implantat wissen müssen. Damit sollen gefährliche Brustimplantate, die für viel Aufregung gesorgt haben, in Zukunft vermieden werden.

Lob für das Register für Implantate

Es kommt aber nicht nur Kritik für das neue Register, sondern auch Lob, beispielsweise vom Bundesverband Medizintechnik. Der Verband unterstützt, dass das Register verpflichtend eingeführt wird, und setzt sich zugleich für eine schnelle Umsetzung ein. Die Industrie rund um die Medizinprodukte sollte aber mit in das neue Projekt einbezogen werden. Die Hersteller verfügen über eine langjährige Erfahrung mit dem sogenannten Endoprothesenregister, was mit Erfolg aufgebaut wurde, auch ein Register für Aortenklappen gibt es bereits. Besonders beim Register für die Endoprothesen hat sich in der Vergangenheit gezeigt, wie gut die enge Zusammenarbeit zwischen den Ärzten, den Herstellern und den Krankenkassen sein kann.

Die Zulassung muss transparenter werden

Hätte eine moderne RFID-Technik, wie sie jetzt für das neue Register geplant ist, die minderwertigen Brustimplantate verhindern können? Experten sagen eindeutig ja, aber dazu muss die Zulassungspraxis für Implantate noch transparenter und viel strenger werden. Eine Regelung muss es zudem für den Schutz der Patientendaten geben. Bislang ist dies nicht ausreichend geregelt, denn die Zentralisierung der Daten geht zu weit. Trotzdem wird die Neuregelung begrüßt, da sie das Implantieren sicherer macht. Dank der hochwertigen RFID-Technologie lässt sich mit dem für nächstes Jahr geplanten Register jedes Implantat ohne großen Aufwand aufrufen. Noch wichtiger ist jedoch: Die Ärzte können sich immer wieder informieren und so für mehr Patientensicherheit sorgen.

Fazit zur Register für Implantate

RFID hat schon seit längerer Zeit einen festen Platz in der Medizin gefunden. Durch die RFID-Technik ist es heute möglich, den genauen Weg einer Hüftgelenkprothese einfach zu verfolgen, ebenso wie die Herkunft eines Brustimplantates. Die Antikorruptionsorganisation „Transparency Deutschland“ unterstützt ebenfalls dieses Register, das im kommenden Jahr verpflichtend eingeführt wird. Die Organisation mahnt aber zugleich, dass Transparenz kein Fremdwort mehr sein darf, denn nur durch lasche Regeln und zu wenig Transparenz wurde ein Skandal, wie der um die Brustimplantate, erst möglich.

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Beitragsbild: depositphotos.com / 425546004 @ AndreyPopov

Ulrike Dietz

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