Gefahr für RFID-Chips

Alle, die Produkte von Apple lieben und sich deshalb auch ein iPhone 12 gekauft haben, sollten ihr Smartphone am besten nicht in die Nähe von Kredit- oder Bankkarten lassen. Das iPhone 12 stellt eine echte Gefahr für RFID-Chips dar, genauer gesagt, der sogenannte Induktionslader „MagSafe“, einer der Pluspunkte dieses Smartphones aus dem Hause Apple. „MagSafe“ hat aber einen entscheidenden Fehler: Es kann allem, was einen RFID-Chip trägt, gefährlich werden und Kreditkarten wie auch EC-Karten unbrauchbar machen.

Drei kleine Magnete

Unsichtbar hinter der Rückabdeckung des neuen iPhone 12, sind drei winzige Magnete aus Stahl zu finden. Sie dienen dazu, den optionalen Induktionslader „MagSafe“, der die Form eines Pucks hat, sehr schnell und sehr bequem an die Rückseite des Smartphones anzudocken. Die Magnete sind zwar nicht groß, aber sie sind stark und genau das stellt eine Gefahr für RFID-Chips dar. Apple hat diese Gefahr bereits erkannt und weist die Käufer des iPhone 12 schon einmal fürsorglich auf das Risiko hin. Die Magnetstreifen in der Bankkarte oder der Kreditkarte, in Sicherheitsausweisen, Reisepässen oder Schlüsselanhängern mit einem RFID-Chip, sollten nicht in die Nähe des iPhone 12 kommen, denn sonst kann es passieren, dass sie irreparabel beschädigt werden.

Gefahr für RFID-Chips – dies ist zu beachten

Weil es so bequem ist, verwahren viele Besitzer eines iPhones 12 ihre Kreditkarten oder ihre Bankkarten in der Hülle des Smartphones auf. Praktisch ist das, denn das Smartphone passt in die Hosentasche und es muss nicht extra eine Geldbörse mitgenommen werden. Wenn die Bankkarte oder die Kreditkarte aber zu lange in der Hülle des iPhones stecken, kann es sein, dass die Magnete an der Rückseite des Geräts die Magnetstreifen auf den Karten zerstören. Eine Gefahr für RFID-Chips besteht außerdem, wenn das Smartphone geladen wird und die Karten noch in der Hülle stecken. Das Laden des Gerätes per Induktion erzeugt elektromagnetische Wellen, welche die Datenträger auf den Karten angreifen. Besser ist es daher, die Karten vorher aus der Hülle zu nehmen und beim Ausgehen ein Kartenetui oder eine Geldbörse mitzunehmen.

Eine Gefahr sogar für andere Datenträger

Nicht nur Kredit- und Bankkarten sind in Gefahr, wenn sie den Magneten des iPhone 12 zu nahe kommen, sogar andere Datenträger können durch das elektromagnetische Feld unbrauchbar werden. Dies betrifft auch die neuen Personalausweise und Reisepässe, die ebenfalls einen RFID-Chip enthalten sowie die Karten der Krankenkassen und neue Führerscheine. Alle diese Dokumente sollten möglichst nicht in der unmittelbaren Nähe des Smartphones liegen. Sind die RFID-Chips einmal unbrauchbar, dann sind es die Dokumente ebenfalls. Im Ernstfall bedeutet dies, dass alle persönlichen Dokumente bei den zuständigen Behörden neu beantragt und vor allem bezahlt werden müssen.

Fazit zur Gefahr für RFID-Chips

Heute haben alle wichtigen Dokument die Form einer kleinen Karte und die Daten sind auf einem winzigen RFID-Chip zu finden. Einerseits ist das zwar sehr praktisch, beispielsweise bei den Gesundheitskarten der Krankenkassen, aber es birgt auch Risiken. Ein Risiko ist ein Smartphone wie das iPhone 12 von Apple. Die starken Magneten, die sich auf der Rückseite des Gerätes befinden, sind in der Lage, die Daten auf den kleinen Chips zu zerstören. Damit so etwas nicht passiert, ist es besser, das Smartphone und die Karten getrennt voneinander aufzubewahren.

Beitragsbild: depositphotos.com / 430860204 @ qwer230586@yandex.ru

Ulrike Dietz

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