Kontaktlos zahlen

Bargeldlos und damit kontaktlos zahlen erfreut sich nicht erst seit der Corona-Pandemie großer Beliebtheit. Kritiker sehen in dieser Form der Zahlung die Zukunft, in der es kein Bargeld mehr gibt. Der RFID-Chip ist schon länger in die Zahlung involviert, denn dieser Chip ist in der Kreditkarte wie auch in der EC-Karte zu finden. Jetzt gehen diejenigen, die das kontaktlose Bezahlen befürworten, noch einen Schritt weiter, sie wollen die Bürger dafür begeistern, sich einen RFID-Chip unter die Haut spritzen zu lassen, um dann damit zu bezahlen.

Kontaktlos zahlen – für viele Studenten schon eine Selbstverständlichkeit

Das, was für viele Menschen wie Zukunftsmusik klingt, ist an vielen Universitäten schon längst Alltag. Viele Studenten haben den reiskorngroßen RFID-Chip unter der Haut und zahlen damit kontaktlos in der Mensa ihr Essen. Mit dem gleichen Chip leihen sie sich in der Bibliothek Bücher aus und bezahlen auch ihre Kopien. Über elektromagnetische Wellen ist die Identifikation durch den RFID-Chip auch ohne eine Berührung möglich. Auf dem Chip sind Daten der unterschiedlichsten Art gespeichert, sogar die Daten, die sonst auf der Kredit- oder der Bankkarte ihren Platz haben. Kontaktlos zahlen ist ohne den Chip nicht möglich.

Im Geschäft nicht so gerne gesehen

Die Metro Gruppe hat in Krefeld einen sogenannten Future Store eröffnet und in diesem Geschäft ist man bereits ein Stück weiter. All, Waren, die die Kunden in den Einkaufswagen legen, werden an einer Leseschranke vorbeigeschoben und der Kunde zahlt an einer Selbstzahlerkasse. Der Einsatz der RFID-Chips an den Waren ist allerdings umstritten. Viele fürchten, dass der Kunde dann zu einem „gläsernen Menschen“ wird. Kontaktlos zahlen mit dem RFID-Chip heißt: Das Konsumverhalten sowie die Bewegungsprofile der Menschen können noch genauer beobachtet werden. Der Staat will seine Bürger so überwachen und kontrollieren, sagen die Kritiker und dies ist auch einer der Gründe, warum die großen Discounter diese Art von Einkaufen ablehnen.

Der Chip, der sich überall integrieren lässt

Den kleinen RFID-Chip muss sich niemand unter die Haut spritzen lassen, er lässt sich auch bequem in einem Armband integrieren. In den USA gibt es bereits bestimmte Geschäfte, die diese Armbänder exklusiv an ausgewählte Kunden verschenken. Diese Kunden kaufen in den Geschäften ein und zahlen anschließend kontaktlos an einem der Terminals mit dem RFID-Chip in ihrem Armband. Das Armband wird wie eine Art Eintrittskarte in einen VIP-Bereich betrachtet und eine bessere Kundenbindung kann sich der Geschäftsinhaber nicht wünschen. Ob diese Armbänder in Deutschland genauso gut ankommen, ist fraglich, da die Vorbehalte gegen diese Form des Einkaufens noch zu groß sind. Einen Schritt weiter gehen Länder wie Schweden, sie haben die Phase, bei der mit dem Armband bezahlt wird, schon hinter sich. Seit einigen Jahren haben viele Schweden ihren Chip schon unter der Haut.

Fazit zum Kontaktlos zahlen

Neben dem Bezahlen mit dem RFID-Chip unter der Haut gibt es noch weitere Möglichkeiten, wie in der Zukunft bargeldlos bezahlt wird. Das Zahlen mit dem Fingerabdruck wird von der Handelskette EDEKA erprobt. Bei dieser Methode muss sich der Kunde allerdings vor dem Einkauf mit seinem Personalausweis sowie mit der Bankverbindung anmelden und registrieren lassen. Danach wird die Fingerkuppe gescannt und schließlich beim Bezahlen der Fingerabdruck mit dem Scan abgeglichen.

Beitragsbild: depositphotos.com / 335033984 @ gpointstudio

Ulrike Dietz

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