RFID Leben retten

Sobald es das Wetter wieder zulässt, sind sie auf den Landstraßen und den Autobahnen unterwegs – die Motorradfahrer. Die Leidenschaft für die schnellen Maschinen ist nicht ganz ungefährlich, mittlerweile gibt es aber Möglichkeiten bei Motorradunfällen, wie RFID Leben retten kann. Es ist nur ein kleiner Tag, der in die Lederkombi integriert wird, aber er erhöht die Sicherheit der Biker und kann ihnen unter Umständen sogar das Leben retten.

Zu viele Unfälle

Laut einer Statistik des Kraftfahrtbundesamtes stehen sich auf den deutschen Straßen 4,4 Millionen Motorräder und knapp 47 Millionen Autofahrer gegenüber. Jedes Jahr verunglücken 30.000 Motorradfahrer, im Schnitt sind es sechs Fahrer auf 1000 zugelassene Motorräder. Ganz anders sieht es bei den PKW aus, denn hier sind es nur fünf Fahrer. Noch erschreckender ist die Zahl der Motorradfahrer, die bei Unfällen ums Leben kamen, 542 fanden den Tod. Damit ist die Gefahr, als Motorradfahrer bei einem Unfall zu sterben, viermal höher als für die Insassen in einem Auto. Mit RFID Leben retten wird durch einen Tag in der Lederbekleidung ermöglicht.

Der optimale Schutz

Im Vergleich zu den Insassen eines Autos hat der Fahrer eines Motorrads nur eingeschränkte Möglichkeiten, um sich bei einem Unfall wirksam zu schützen. Das Motorrad hat keine physischen Schutzzonen, dem Fahrer bleiben der Helm, die Handschuhe, die Lederstiefel und natürlich seine Kombi aus Leder. Sie sind sein einziger Schutz, um bei einem Unfall die schlimmsten Verletzungen abzumildern. Viele Kombis haben noch Protektoren aus einem ganz speziellen Kaltschaum, der in die Ledermontur eingearbeitet wird. Er soll zumindest einen Teil der bei einem Aufprall entstehenden Energie abfedern. Bis zu 14 solcher Protektoren können in eine Kombi eingebaut werden. Damit ist dann schon das Maximum an Sicherheit erreicht.

Wie kann RFID Leben retten, wenn es zu einem Motorradunfall kommt?

Ein ehemaliger Rennfahrer hat sich Gedanken gemacht, wie man über die Protektoren hinaus das Motorradfahren noch sicherer machen kann. Das Ergebnis ist eine RFID-basierte Lösung, die Informationen für die Ersthelfer bietet. Fast jeder Ersthelfer hat das passende Equipment zum Erfassen von Notfalldaten als RFID-fähiges Smartphone in der Hosentasche. Damit RFID Leben retten kann, wird ein Tag in die Lederkombi eingenäht, der auf Wunsch des Fahrers seine persönlichen Daten wie die Blutgruppe, eine eventuelle Unverträglichkeit auf ein bestimmtes Medikament, Vorerkrankungen oder eine mögliche Allergie enthält. Wichtige Kontaktdaten und wer im Notfall informiert werden soll, können ebenfalls auf dem RFID-Tag gespeichert werden. Ein Patch mit einem Notfallsymbol am Oberarm des Fahrers weist die Ersthelfer auf die Position des RFID-Tags hin. So wird es einfacher, sofort die richtigen Maßnahmen zu ergreifen, um ein Leben retten zu können.

Fazit zu RFID Leben retten

Das größte Problem wird darin bestehen, die breite Öffentlichkeit über die wichtige Funktionsweise des RFID-Tags zu informieren. Eine innovative Idee bringt noch lange keinen Sicherheitsgewinn, wenn der Ersthelfer nicht einmal weiß, dass es so etwas überhaupt gibt. Deshalb ist es unbedingt notwendig, dass beispielsweise auch über die sozialen Netzwerke Aufklärungsarbeit geleistet wird. Die Lösung soll schließlich die Sicherheit auf den Straßen verbessern. Schon jetzt befürworten übrigens die Betreiber von Motorradrennstrecken die neuen Sicherheitsmaßnahmen, die Leben retten können.

Beitragsbild: depositphotos.com / 317778252 @ cppzone.mail.ru

Ulrike Dietz

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