RFID-Etiketten

RFID-Etiketten im Handel und in der Logistikbranche sind schon seit einigen Jahren unverzichtbar geworden. Sie erleichtern die Rückverfolgung von Artikeln effizient und ermöglichen zudem eine lückenlose Überwachung der Lieferkette, vom Einkauf über den Versand bis hin zum Verkauf. Dabei ist kein direkter Sichtkontakt notwendig, was den modernen Handel noch effektiver macht. RFID-Etiketten können jedoch noch mehr, sie sorgen dafür, dass die Verpackungen von Medikamenten fälschungssicher werden. Immer mehr Pharmaunternehmen versehen ihre Medikamente daher mit den winzigen RFID-Chips an den Etiketten.

Die Sicherheit steht an erster Stelle

Bei allen medizinischen Geräten und pharmazeutischen Produkten steht die Sicherheit der Patienten stets an erster Stelle. Die Hersteller von Medikamenten sind deshalb auch zu bestimmten Kennzeichnungen ihrer Präparate verpflichtet, um zu verhindern, dass gefälschte Medikamente in den Handel gelangen. Eine deutlich verbesserte Sichtbarkeit entlang der kompletten Liefer- und Wertkette erhöht zudem noch die Wirtschaftlichkeit während des Transportes und des jeweiligen Lagerbestands. Die sogenannte Produktpiraterie sorgt in der Industrie jedes Jahr für Schäden, die mehrere Milliarden Dollar ausmachen. Um dies zu verhindern, wird heute mit sicheren Etiketten gearbeitet, die einen RFID-Chip tragen. Da man die Etiketten mit dem RFID-Tag wieder verwenden kann, außerdem noch Geld gespart.

RFID-Etiketten spielen eine entscheidende Rolle

Es ist nicht nur der wirtschaftliche Schaden, unter dem die Hersteller durch die Produktpiraterie leiden. So werden zugleich die Gewinne der Unternehmen geschmälert und es kommt zu unberechtigten Produkthaftungsklagen, die unter Umständen sehr teuer werden können. Aufgrund dessen ist die Kennzeichnung der Produkte von entscheidender Bedeutung im Kampf gegen die Produktpiraterie. In den Etiketten befinden sich winzige RFID-Transponder, auf denen die individuellen Informationen zum jeweiligen Produkt zu finden sind. Bei Bedarf können diese Informationen schnell abgerufen werden, außerdem dienen sie gleichzeitig zur Verfolgung sowie der Authentifizierung der Produkte in Echtzeit. Mit speziellen Sensoren gekoppelt sind die Etiketten in der Lage, mögliche Manipulationen aufzudecken, was letztendlich auch der Abschreckung dient.

Eine verbesserte Technik

Die RFID-Technik wird ständig verbessert, um beispielsweise die Etiketten von Medikamenten noch sicherer zu machen. Heute gibt es bereits RFID-Sensoren, die sogar hohen Temperaturen standhalten, die beispielsweise bei der Sterilisation entstehen. Dies macht die Sterilisation von Geräten und medizinischen Produkten in Krankenhäusern deutlich einfacher, denn jedes Produkt und jedes Gerät lässt sich nachverfolgen. Auf diese Weise sparen die Krankenhäuser viel Geld, denn teure medizinische Geräte, die verloren gehen oder gestohlen werden, kosten die Gesundheitsbranche jedes Jahr Milliarden. Eine moderne Verwaltung der Lagerbestände durch RFID-Etiketten trägt effektiv dazu bei, jederzeit den Überblick über die Kosten zu behalten. Inventuren sind ebenfalls leichter durchführbar, denn die Mitarbeiter müssen bei der Bestandsaufnahme nicht jedes einzelne Gerät abgeben, um den Strichcode einzulesen. Heute können mehrere Geräte gleichzeitig erfasst werden, und zwar selbst aus größerer Distanz.

Fazit zu RFID-Etiketten

Eine Verordnung der EU aus dem Jahre 2017 schreibt eine besondere Kennzeichnung für Medizinprodukte vor. Die sogenannte „Unique Device Identification“, kurz UDI, ist ein eindeutiger Indikator, der auf jedem einzelnen Produkt und bei allen höheren Verpackungsebenen angebracht werden muss. Ist bereits ein UDI-System vorhanden, dann können Barcodes zugleich zu intelligenten Codes werden. Dies ist immer der Fall, wenn die winzigen RFID-Tags in die Etiketten eingebettet werden. Auf diese Weise werden Medikamente und medizinische Geräte für die Patienten noch sicherer gemacht.

Beitragsbild: depositphotos.com / 383350766 @ Nattakorn

Ulrike Dietz

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