Für die reibungslose Lieferkette

Eine gut funktionierende Lieferkette ist für den Erfolg oder Misserfolg eines Geschäfts von entscheidender Bedeutung. Arbeitet nur ein einziges Rädchen in dieser Lieferkette nicht wie geplant, dann führt das zu erheblichen Problemen vor allem mit dem Kunden. Damit die Lieferkette auch in Zukunft ohne Schwierigkeiten vonstattengeht, hat das Fraunhofer IPMS hochmoderne drahtlose RFID-Sensor-Systeme zusammen mit der dazu passenden Software entwickelt.

Sichere Lieferketten

Blockchain ist vor allem in der Logistik das neue Zaubermittel schlechthin. Mit Blockchain-Technik ist es unter anderem möglich, alle Identifikationsdaten, die eine Ware hat, auf dem Weg durch die Lieferkette exakt zu protokollieren. Die Daten können dank Blockchain auch jederzeit ausgetauscht werden, um so auf Wunsch für mehr Transparenz zu sorgen. Das international anerkannte Fraunhofer IPMS in der sächsischen Hauptstadt Dresden hat nicht nur eine Identifikation mittels RFID entwickelt. Die neue Technologie macht es auch möglich, den Zustand der drahtlosen RFID-Sensor-Systeme zu messen. Diese finden in sehr vielen unterschiedlichen Branchen Verwendung und darauf basieren Softwarelösungen, um Blockchain-Konzepte zu erweitern.

Sichere Daten in der Blockchain

Blockchain ist im Grunde nicht anderes als eine Kette aus vielen verschiedenen Informationen. Diese Informationen werden in chronologischer Reihenfolge in Blöcken angelegt. Damit können alle, die Teil eines Netzwerks sind, jeden Schritt in einer Lieferkette sehen und auch nachvollziehen. Diese moderne Technik sichert die vielen sensiblen Daten aber nicht in einer zentralen Datenbank, die Teilnehmer des Netzwerks bekommen sie, um sie zu speichern und auf Wunsch auch zurückzuverfolgen. Transaktionen können die Netzwerkteilnehmer dann allerdings im Nachhinein nicht mehr verändern.

Eine bekannte Technik

Die Blockchain-Technik kennen viele vielleicht im Zusammenhang mit der Kryptowährung Bitcoin. Jetzt hat diese Technik ihr großes Können wieder unter Beweis gestellt, und zwar in vielen Automatisierungs- und Logistikprozessen. Hier liegt nach Ansicht von Experten ein sehr großes Potenzial, vor allem durch die RFID-Technologie. Damit ist es möglich, Transporte zu beschleunigen, Fehler zu vermeiden und einen möglichen Betrug frühzeitig zu erkennen. Ein sehr wichtiges Argument für die neue Technik ist jedoch, dass sich die Kosten sehr deutlich reduzieren lassen.

Die wichtigen Daten erfassen

Ein RFID-Transponder und damit die Verbindung zwischen einer Antennen- und Sensortechnologie auf dem Chip ist ideal, um alle wichtigen Parameter innerhalb eines Lieferprozesses genau zu erfassen. RFID-Sensoren messen unter anderem die Temperatur, die Feuchtigkeit, die möglichen Erschütterungen und senden dann alle Daten drahtlos an einen Reader, der auch für die nötige Energie zuständig ist. Die Sensoren sind sehr klein, sie wiegen kaum etwas, sie brauchen keinerlei Wartung und was vielleicht noch wichtiger ist, sie arbeiten mit einer eigenen Stromversorgung. Das macht sie perfekt, um sie in unterschiedliche Ladungsträgern zu integrieren. Sie lassen sich nicht nur für die Verfolgung einer bestimmten Sendung verwenden, sie geben auch Auskunft darüber, was in der Lieferkette geschieht.

Ohne eine passende RFID-Technik wäre es heute nicht möglich, eine reibungslose Lieferkette zu garantieren. Vor allem im digitalen Zeitalter des Internetshopping ist es heute wichtig, lückenlos nachverfolgen zu können, wo sich die Ware zu welchem Zeitpunkt befindet. Das Fraunhofer IPMS entwickelt hochmoderne Sensoren für eine noch besser funktionierende Lieferkette für die Zukunft.

Beitragsbild: depositphotos.com / 182486708@sdecoret
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Autor(in) Ulrike Dietz

Ulrike Dietz ist verheiratet, Mutter von zwei Kindern und lebt im Hochsauerland. Die Journalistin und Buchautorin schreibt Artikel zu vielen verschiedenen Themen.

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