Neueste RFID Technik

Bei der Montage des neuen Audi A8 in Neckarsulm setzt der Autobauer auf die neueste Technik der UHF-RFID Schreib- und Lesegeräte. Mit dieser Technik, die von Sick kommt, gelingt es Audi unter anderem, eine stets durchgängige Identifikation per Funk zu bieten. Dazu kommt eine besonders effiziente Produktion, die die Arbeit bei Audi einfacher macht. Das sind jedoch nicht die einzigen Vorteile der neuen RFID-Technik.

Schritt für Schritt

Wenn ein Auto wie der neue Audi A8 gebaut wird, passiert das immer Schritt für Schritt. Es beginnt stets mit dem hinteren Teil des Autos und wenn der Wagen aus der Lackiererei kommt, hat er mit der Farbe bereits eine ganz individuelle Note bekommen. Trotzdem ist es zwischen dem Bau der Karosserie und der Jungfernfahrt immer ein sehr langer Weg. An allen Stationen auf diesem Weg muss Audi sicher sein, dass alles so funktioniert, wie es der spätere Besitzer erwartet. Deshalb löst Audi mögliche Identifikationsprobleme mit einer neuen Lösung, die auf RFID-Technik beruht. Das heißt, in den neuen Modellen des A8 kommen die UHF-RFID Lese- und Schreibgeräte vom Sensorhersteller Sick zum Einsatz.

Große Belastungen

Die meisten Autofahrer machen sich keine Gedanken darüber, welche Prüfungen ihr Wagen bestehen musste, bevor er in den Handel kam. Auch Audi testet seine Wagen und setzt sie vielen unterschiedlichen Belastungen aus. Für diese Belastungsproben wählt das Unternehmen aus Neckarsulm RFID-Label, die nur einmal Verwendung finden. Diese Labels lassen sich einfach an der Karosserie des Autos befestigen und später bei der Endmontage auch wieder entfernen. Der Baustart der Karosserie ist ein wichtiger Zeitpunkt, bei dem alle sogenannten Längsträger beschriftet und damit auch einzigartig gemacht werden. Die Karosserie bekommt die Auftragsnummer und das RFID-Label wird angebracht. Dieses Label hat die Größe einer Visitenkarte und besteht aus stabilem Nomex® Material. Dieses besondere Material schützt nicht nur die empfindliche Antenne, die darin eingeschlossen ist, sondern auch den Chip vor Hitze und anderen gefährlichen Einflüssen.

Ein einfacher Prozess

Die moderne RFID-Technologie erleichtert auch den Autobauern wie Audi das Leben. Durch die einzelnen Label, die während der Produktion der A8 Modelle zur Anwendung kommen, gibt es immer wieder genaue und umfangreiche Informationen. Jeder Arbeitsschritt ist nachvollziehbar und wenn es Probleme geben sollte, bleibt immer die Zeit, um zu agieren und nicht nur einfach zu reagieren. Zudem ist die Möglichkeit gegeben, schneller einzugreifen, um zu verhindern, dass es zu möglichen schweren Fehlern kommt, die sehr teuer sein können. Aus allen Bereichen des Produktionsprozesses gibt es dank RFID-Technik immer verlässliche Daten und Analysen. Dazu kommt, dass sich die neue Generation der passgenauen Sensor-Chips einfach programmieren lässt, was die Arbeit mit dieser Technik nach unkomplizierter macht.

In der modernen Autoindustrie ist die RFID-Technik nicht mehr wegzudenken. Alle großen Autobauer, wie beispielsweise Audi in Neckarsulm, arbeiten heute mit dieser Technik vor allem während der Produktion. So wird es möglich, jeden Wagen individuell und nach den Wünschen der Kunden zu gestalten. Aufwendige Produktionsprozesse, wie sie in der Automobilbranche normal sind, bekommen durch die neue RFID-Technik einen einfachen und überschaubaren Rahmen, was auch den Autokäufern zugutekommt.

Beitragsbild: depositphotos.com / 187886076@volhanna
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Autor(in) Ulrike Dietz

Ulrike Dietz ist verheiratet, Mutter von zwei Kindern und lebt im Hochsauerland. Die Journalistin und Buchautorin schreibt Artikel zu vielen verschiedenen Themen.

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