RFID im Gesundheitswesen – dies sind die Vor- und Nachteile

Tracking mit RFID ist mittlerweile auch im Gesundheitswesen ein Modewort geworden. Immer mehr Krankenhäuser setzen auf diese Innovation, die viel Geld und noch mehr Arbeit ersparen soll. Bekanntlich ist aber nicht alles Gold, was glänzt, was auch für RFID im Gesundheitswesen gilt. Unbestritten ist, dass die vor allem in Krankenhäusern viele Vorteile hat, aber die Nachteile dürfen dabei nicht übersehen werden. Eine besondere Rolle spielt RFID bei den sogenannten Pflegeprozessen, denn durch die moderne Technik lässt sich die Routine automatisieren.

Die Vorteile bei der Pflege

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RFID im Gesundheitswesen umfasst auch eine bessere und sichere Versorgung mit Medikamenten. Wenn bestimmte Arzneimittel zur Neige gehen, wird dank RFID automatisch eine neue Charge bestellt. Ein weiterer Vorteile ist, dass es durch die moderne RFID-Technologie automatisierte Berichte über die Auslastung des Krankenhauses gibt. Diese Berichte erscheinen wahlweise wöchentlich oder monatlich oder in . Sie informieren die Verwaltung darüber, in welchen Abteilungen noch wie viele Betten frei sind und wann wieder mit freien Kapazitäten zu rechnen ist. Standorte und Bewegungen von bestimmten medizinischen Gegenständen lassen sich ebenfalls in Echtzeit verfolgen. Das reduziert ganz erheblich die Zeiten, in denen danach gesucht werden musste.

RFID im Gesundheitswesen kann Engpässe vermeiden

Die intelligente RFID-Technologie macht es möglich, einen Schritt in einem bestimmten Prozess zu entdecken, der den kompletten Arbeitsablauf deutlich verlangsamen kann. Haben sich beispielsweise in der Sterilgutversorgungsabteilung immer mehr Instrumente angehäuft, die im OP gebraucht werden, dann löst das System eine Warnung aus. Dies ist wiederum ein Zeichen dafür, dass die Instrumente dringend steril gemacht werden müssen, da es sonst zu gefährlichen Engpässen kommen kann. Gerade bei medizinischen Geräten, die immer wieder verwendet werden, ist eine zeitnahe Sterilisation von großer Bedeutung.

Vor Diebstahl sichern

RFID im Gesundheitswesen kann zudem vor Missbrauch des Eigentums und vor Diebstählen schützen. Wenn ein Gegenstand mit einem gesichert und ohne die entsprechende Genehmigung von seinem Standort entfernt wird, dann wird Alarm ausgelöst. Die Mitarbeiter und die Sicherheitsbeamten der Klinik werden auf diese Weise umgehend über den Diebstahl informiert. Teure medizinische Gegenstände und Instrumente sowie sonstiges Eigentum des Krankenhauses können so sicher verwahrt werden.

Was sind die Nachteile?

Obwohl die vor allem im Gesundheitswesen viele Vorteile hat, es gibt auch Nachteile. So kann RFID unter bestimmten Bedingungen medizinische Geräte beeinflussen. Dies gilt für lebensrettende Geräte wie Defibrillatoren, Herzschrittmacher, Überwachungsmonitore und Geräte, die für die Dialyse benötigt werden. Vor allem bei aktiven RFID-Tags, die selbst Funkwellen aussenden, ist es kompliziert. Es ist daher immer wichtig, dass die Tags und Lesegeräte in gebührender Entfernung von medizinischen Geräten platziert werden. Nur so lässt sich effektiv verhindern, dass es zu Wechselwirkungen und damit zu Fehlfunktionen kommt.

Fazit

RFID kann dabei helfen, ein manuelles und damit auch fehlerhaftes Management in einem zu optimieren. So wird die Sicherheit für alle Patienten gesteigert, aber vor allen Dingen werden Kosten und viel Zeit eingespart. RFID bietet ein enorm großes Potenzial für alle Bereiche im Gesundheitswesen, aber besonders in Krankenhäusern sind die RFID-Tags sehr gefragt. So lassen sich medizinische Geräte und Instrumente schneller lokalisieren, außerdem wird das Erkennen von Krankheitsabläufen deutlich einfacher und sicherer.

Beitragsbild: depositphotos.com / 604598348 @ Krakenimages.com

RFID im Gesundheitswesen – dies sind die Vor- und Nachteile

Ulrike Dietz