RFID im Krankenhaus

Die Pflege ist nicht erst seit gestern in der Krise, aber die Corona-Pandemie hat dieses Problem noch einmal verschärft. Es gibt zu wenig Pflegepersonal, das sich adäquat um die Patienten kümmern kann. Das gilt leider nicht nur für die Krankenpflege, auch in der Altenpflege ist die Krise nicht mehr zu übersehen. Um das Pflegepersonal zu unterstützen, kann RFID im Krankenhaus oder im Altenheim eine große Hilfe sein und beispielsweise Arbeiten übernehmen, die immer wiederkehren.

Transportroboter können helfen

Vor allem die Krankenhäuser setzen zunehmend auf Digitalisierung und Automatisierung. Die fehlenden Fachkräfte, aber auch die stetig steigende Lebenserwartung machen es notwendig, auf die moderne Technik zu setzen. RFID im Krankenhaus – das sind vor allem sogenannte Transportroboter, die ohne Fahrer das Ausfahren von Medikamenten oder Speisen übernehmen können. In der Industrie sind die Roboter schon längere Zeit im Einsatz und dort haben sie sich bereits bewährt. Die Roboter ähneln den Servierwagen, die es heute schon in Kranken- und Altenheimen gibt. Die neuen Modelle können Lasten bis zu einem Gesamtgewicht von 50 Kilogramm tragen, die Höhe der einzelnen Einlegeböden ist verstellbar und sie lassen sich immer wieder individuell programmieren.

RFID im Krankenhaus – ein intelligentes System

Die Transportroboter können in Krankenhäusern und Seniorenheimen Sammeltransporte aller Art übernehmen. Das Personal hat dementsprechend mehr Zeit, sich um die Patienten zu kümmern. Um Fehlauslieferungen bei der Ausgabe von Speisen und Medikamenten zu vermeiden, sind die modernen Transportroboter mit einem intelligenten RFID-Trackingsystem ausgestattet. Auf diese Weise sind sie miteinander sowie mit der Basis vernetzt und lassen sich einfach kontrollieren. RFID im Krankenhaus erlaubt eine exakte Lokalisierung und Identifizierung durch einen RFID-Chip, der an jedem der Roboter angebracht ist. Normalerweise funktionieren Roboter nur, wenn sie spurgeführt sind oder wenn es eine Wandreflexion gibt. Bei den neuen Modellen sind es ein Laserscanner sowie intelligente Steuerung des Fahrzeugs, die die Transportroboter flexibler einsetzbar macht.

Bereits in der Erprobung

Hilfe bei der täglichen Arbeit, und zwar in Form von Transportrobotern, die dem Pflegepersonal lange Wege abnehmen, sind keine Modelle für die Zukunft. Diese Roboter befinden sich bereits in der Erprobungsphase, beispielsweise im „Sidre Medical and Research Center“ in Katar. Vom Pflegepersonal und von den Ärzten werden die Roboter durchaus positiv aufgenommen. Aktuell ist das neue System auch für deutsche Kliniken im Gespräch, die sich von dem Einsatz der Transportroboter eine spürbare Arbeitsentlastung der Arbeitnehmer versprechen. Dank der per RFID gesteuerten Roboter soll sich außerdem die Qualität der Betreuung der Patienten deutlich verbessern. Da das System bereits ausgereift ist, kann es sogar Hindernissen ausweichen, auch die Personensicherheit ist gegeben. Medikamente, Speisen, Getränke, Bücher oder Zeitschriften für die Patienten und Heimbewohner kommen stets sicher und zuverlässig an ihr Ziel.

Fazit zu RFID im Krankenhaus

Sicher können auch Transportroboter die Krise in der Pflege nicht sofort beseitigen. Sie sind aber vielleicht ein guter Anfang und sie helfen denjenigen, die sich jeden Tag um kranke und alte Menschen kümmern. Es sind oft die einfachen Arbeiten, die zwar eine gewisse Routine haben, die aber zugleich viel wertvolle Zeit in Anspruch nehmen. Wenn diese Arbeiten von intelligenten, modernen Robotern übernommen werden, kann sich das Pflegepersonal wieder auf die wirklich wichtigen Aufgaben konzentrieren.

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Beitragsbild: depositphotos.com / 378205376 @ lenetssergey

Ulrike Dietz

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