Mit einem Infrarot Thermometer zuverlässig Fieber messen

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Jeder hat irgendwann in seinem Leben schon einmal Fieber gehabt. Vor allem Kinder fiebern schnell und auch hoch, da ihr Immunsystem noch nicht voll ausgebildet ist. Fieber ist nichts Negatives, der Körper teilt auf diese Weise nur mit, dass er mit einem Krankheitserreger beschäftigt ist. Allerdings kann Fieber auch sehr schnell sehr gefährlich werden, wenn es immer höher steigt. Fieber muss und sollte nicht in jedem Fall bekämpft, aber stets beobachtet werden. Das funktioniert sehr gut mit einem Infrarot Thermometer *, auch IR-Thermometer genannt, das kontaktlos zum Einsatz kommt. Mit einem solchen Laser Thermometer lässt sich exakt, zuverlässig und vor allem schnell die Temperatur messen.

Welche Körpertemperatur ist normal?

Tief im Inneren des Körpers herrscht bei der überwiegenden Zahl der Menschen eine Temperatur von nicht mehr als 37° Grad. Diese Temperatur entsteht durch ein sehr kompliziertes Regelwerk des Körpers, wobei die Wärmeproduktion sowie die Abgabe von Wärme eine wichtige Rolle spielen. Innerhalb von bestimmten Grenzen kann der Körper seine Kerntemperatur auf einem konstanten Wert halten, immer unabhängig von der Temperatur, die in der Umgebung herrscht. Um das zu erreichen, müssen jedoch ganz bestimmte Stoffwechselprozesse immer wieder nach dem gleichen Muster ablaufen. Dabei ist es wichtig zu wissen, dass das Zentrum im Gehirn was für die Wärmeregulierung zuständig ist, ähnlich wie ein Thermostat funktioniert. Diese Schaltzentrale kontrolliert pausenlos die Temperatur des Körpers und falls wichtige Faktoren verstellt werden, passt das Schaltzentrum die Temperatur sofort wieder an.

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Die normale Temperatur des menschlichen Körpers unterliegt dabei einer gewissen Bandbreite und schwankt im Laufe des Tages immer wieder Hin und Her. Allerdings gibt es auch individuelle Schwankungen, die von Mensch zu Mensch verschieden sind. So würde ein Infrarot Thermometer in der zweiten Hälfte der Nacht und auch am Morgen eine niedrige Temperatur messen. Misst das Infrarot Thermometer * hingegen die Körpertemperatur am Abend, dann ist sie deutlich höher.

Wenn das IR-Thermometer (Infrarot Thermometer) immer andere Werte misst

Wer körperlich schwer arbeiten muss, kommt schnell ins Schwitzen und seine Körpertemperatur steigt an. Andererseits kann auch ein üppiges Essen mit mehreren Gängen oder Stress den Körper aufheizen, was dann die Temperatur steigen lässt. Frauen, die in den Wechseljahren sind, leiden häufig unter unangenehmen Hitzewallungen und Schweißausbrüchen. Hier heizt sich der Organismus ebenfalls auf, aber genauso schnell kühlt er wieder ab. Auch junge Frauen im fruchtbaren Alter haben nach dem Eisprung in der Mitte des Zyklus eine um 0,5° Grad höhere Körpertemperatur als normal.

Die Werte sind immer wieder verschieden, jedoch selten sind sie auch besorgniserregend. In der Regel ist auf den Körper Verlass, dass er die richtige Temperatur findet und sie konstant hält. Ist dies aber nicht der Fall, dann ist von Fieber die Rede, einer besonderen Reaktion des Körpers, die nicht immer etwas mit Krankheit zu tun haben muss.

Wie entsteht eigentlich Fieber?

Infrarot ThermometerFieber ist keine Krankheit, sondern vielmehr ein Symptom, was unterschiedliche Ursachen haben kann. Der Organismus versteht Fieber als eine Art Signal und zeigt damit an, dass das Immunsystem damit beschäftigt ist, eine Entzündung oder einen Krankheitserreger abzuwehren. Während der Körper versucht, die Angreifer abzuwehren, bildet er viele Abwehrstoffe, von denen einige, die sogenannten Pyrogene, Fieber erzeugen. Erhöht der Körper seine „Betriebstemperatur“, beschleunigt er gleichzeitig seine wichtigste Abwehrreaktion. Fieber ist also im Prinzip eine sehr sinnvolle Reaktion des Körpers.

Fieber hat jeder, wenn das Infrarot Thermometer * eine Temperatur anzeigt, die höher als 38,2° Grad ist. Allerdings kann, je nach Ursache, bereits bei 38° Grad von Fieber die Rede sein. Misst ein Laser Thermometer bei einem erwachsenen Menschen eine Körpertemperatur zwischen 36,5° und 37,4° Grad, dann ist das normal. Von einer leicht erhöhten Temperatur ist immer die Rede, wenn das Infrarot Thermometer zwischen 37,5° und 38,1° Grad liegt. Hohes Fieber beginnt bei 39° Grad und extrem hoch ist eine Temperatur von mehr als 40° Grad. Hier ist von einer Hyperpyrexie die Rede, die schnell lebensbedrohlich werden kann.

Wenn die Schaltzentrale durcheinanderkommt

Alles, was dem Körper schaden kann, wird sofort dem Gehirn gemeldet, wo dann alle Signale in Rot leuchten. Das Gleiche gilt für die Schaltzentrale, die für die Körpertemperatur zuständig ist. Lassen Krankheitserreger den Sollwert der Temperatur ansteigen, dann hat der Körper mehrere Möglichkeiten. Er kann beispielsweise die Wärmeabgabe über die Haut zurückfahren, die anschließend blass aussieht und sich kalt und trocken anfühlt. Zugleich entsteht aber das unangenehme Gefühl, zu frieren und die Muskeln beginnen zu zittern. Das nennt sich Schüttelfrost und ist nur dazu da, die Wärmezufuhr zu erhöhen. Warme Decken und Pullover sind hier ideal, um das zu erreichen. Selbst die Leber ist an diesem Prozess beteiligt, denn sie kurbelt den Stoffwechsel an, um so für mehr innere Wärme zu sorgen. Ganz allmählich beginnt die Haut jetzt, zu glühen, die Wangen röten sich, Atmung und Puls werden schneller.

Schaltet die Zentrale im Gehirn auf Entspannung und senkt das Fieber, dann gibt die Haut wieder vermehrt Wärme ab, sie fühlt sich feucht an, ist stark gerötet und die Betroffenen fühlen sich buchstäblich in Schweiß gebadet. Sie haben großen Durst, fühlen sich müde, erschöpft und haben wenig Appetit.

Wann wird Fieber gefährlich?

Zeigt das Infrarot Thermometer * mehr als 40° Grad an, dann ist schnelle Hilfe durch den Notarzt gefragt. Anhaltendes sowie plötzlich auftretendes hohes Fieber birgt viele Risiken, beispielsweise durch Austrocknung, die bei einem Mangel an Flüssigkeit entsteht. Besonders gefährlich ist eine solche Situation bei kleinen Kindern und älteren Menschen. Probleme mit Herz und Kreislauf sowie die Gefahr einer Thrombose nehmen durch die sehr hohe Körpertemperatur zu. Zudem drohen Schwindel und Störungen im zentralen Nervensystem, körperliche Schwäche sowie das Risiko, dass es zu einem Kollaps kommt.

Lebensgefahr ist immer dann gegeben, falls es sich um ein sogenanntes virales hämorrhagisches Fieber handelt. Dies ist bei Infektionskrankheiten wie Ebola der Fall, wo Fieber zusammen mit Blutungen auftritt. Für diese schweren Infektionen sind unterschiedliche Virusarten zuständig, die neben Ebola auch das Marburgfieber oder Lassafieber auslösen.

Eine sehr umstrittene Erfindung

Als Daniel Gabriel Fahrenheit in seiner Heimatstadt Danzig das Thermometer erfand, konnte er nicht ahnen, dass ihm ein Quantensprung in der Medizin gelungen ist. Gleichzeitig machte sich Herr Fahrenheit mit seiner Erfindung viele Feinde unter den Ärzten, die durch das Thermometer um ihre Deutungshoheit bangten. Ohne diese Erfindung gäbe es heute kein modernes Infrarot Thermometer *, das Fieber messen kann, ohne dass der Patient dabei mit dem Infrarot Thermometer in Berührung kommt. „Der Arzt muss sich vor allem bemühen, in der Fieberhitze Qualitäten zu unterscheiden, die nur von einem geübten Spürsinn wahrgenommen werden können“. Dieser denkwürdige Satz stammt von einem französischen Mediziner, der die damals bekannten Thermometerarten grundsätzlich ablehnte. Mit diesem „Ding“ lasse sich „die beißende und irritierende Qualität der Fieberhitze“ nie und nimmer feststellen. Was das „Ding“ messen könne, sei schließlich nur die Temperatur und die sei das Unwichtigste am Fieber überhaupt.

Gut, dass nicht alle so gedacht haben wie dieser Arzt, denn die damaligen Thermometerarten und das heutige Infrarot Thermometer machten es den Ärzten endlich möglich, exakte Diagnosen zu stellen. Genauer als ein Infrarot Thermometer ist kaum ein anderes medizinisches Instrument. Es kann genau sagen, ob das Zittern des Patienten und die inneren Frostschauer in Wirklichkeit hohes Fieber bedeuten. Ein Fieberthermometer * ist unbestechlich und die Ärzte mussten sich zum ersten Mal nicht mehr nur auf die Aussagen ihrer Patienten oder deren Angehörigen verlassen, sie konnten sich anhand der Quecksilbersäule selbst überzeugen.

Fieber messen mit unterschiedlichen Thermometerarten

Als die ersten Thermometerarten auf den Markt kamen, konnten die Ärzte relativ zuverlässig und schnell feststellen, ob ein Patient Fieber oder nur eine erhöhte Temperatur hat. Das sogenannte Flüssigkeitsthermometer wurde mit Alkohol gefüllt, erst Daniel Gabriel Fahrenheit ersetzte den Alkohol 1718 durch das Schwermetall Quecksilber. Diese Thermometer erwiesen sich als genauer, vor allem waren sie nicht so störanfällig wie die Modelle mit Alkohol. Ein Thermometer mit einer Quecksilbersäule misst bis zu einem Gefrierpunkt von -38° Grad und einem Siedepunkt von 350° Grad. Hat das Metall eine flüssige Form, ist es zudem elektrisch leitfähig, was das Messen der Körpertemperatur erst möglich macht.

Wer noch ein solches Fieberthermometer zu Hause hat und damit Fieber messen möchte, kann dies an drei Körperpunkten: oral, (das Messen im Mund), axal, (das Messen unter der Achselhöhle) und anal, (das Messen im Anus). Wirklich zuverlässig ist keiner der drei Messpunkte. Am ehesten lässt sich eine halbwegs genaue Messung unter der Achselhöhle erreichen. Die beiden anderen Punkte sind von Natur aus schon sehr warm und vom Ergebnis müssen stets zwei bis drei Grad abgezogen werden.

Sind Fieberthermometer mit Quecksilber verboten?

Quecksilber ist hochgiftig und daher werden seit Ende der 1970er Jahre diese Thermometer nach und nach durch andere Modelle ersetzt. Eine Gefahr besteht in jedem Fall, wenn ein solches Thermometer aus Glas zerbricht und das Quecksilber freigesetzt wird. Seit dem Jahr 2009 darf der Handel laut einer Verordnung der EU keine Thermometerarten mehr anbieten, die mit Quecksilber messen. Allerdings gibt es Ausnahmen, beispielsweise für den wissenschaftlichen und den medizinischen Bereich. Hier ist es nach wie vor möglich, Thermometer zu bekommen, die mit Quecksilber arbeiten. Für industrielle oder gewerbliche Anwendungen gelten die Ausnahmeregeln allerdings nicht. Seit 2014 ist der Vertrieb auf diesem Sektor ebenfalls verboten.

Wer also vielleicht noch ein altes Thermometer mit Quecksilber von der Oma geerbt hat, sollte sich davon trennen und ein modernes, sicheres Infrarot Thermometer kaufen.

Was tun, wenn ein Quecksilberthermometer zerbricht?

Geht ein altes Thermometer zu Bruch, dann ist guter Rat teuer, da, wie bereits erwähnt, Quecksilber sehr giftig ist. Wichtig ist es, zunächst einmal darauf zu achten, wie die Kügelchen aussehen, die aus dem Thermometer quellen. Sind sie bunt, dann kann man entspannt durchatmen, denn es handelt sich um ein Thermometer, was mit Alkohol gefüllt war. Sind die kleinen Kugeln jedoch silbern und glänzen metallisch, dann ist es Quecksilber, was einer besonderen Aufmerksamkeit bedarf. Ganz wichtig ist es, den Bereich sofort abzugrenzen, in dem die Quecksilberkugeln liegen. Danach müssen die Kugeln vorsichtig zusammengekehrt und auf eine Kehrschaufel gebracht werden.

Auf gar keinen Fall sollte man die Kugeln anfassen oder versuchen, sie mit Aktivkohle unschädlich zu machen. In jedem Haushalt sind im Apothekenschränkchen Kohletabletten zu finden, die bei Durchfall für schnelle Linderung sorgen sollen. Es ist noch nicht allzu lange her, da wurde beim Zerbrechen eines Quecksilberthermometers empfohlen, diese Kohletabletten zu zerkleinern, sie auf das Quecksilber zu geben, um aus diese Weise das giftige Schwermetall zu neutralisieren. Diese Vorgehensweise ist völliger Unsinn und kann sogar gefährlich sein. Das Quecksilber ist zwar nicht mehr sichtbar, giftig ist es jedoch immer noch. Der Fachmann wird sogenanntes „Mercurisorb“ zur Dekontamination auf das Quecksilber geben und es so binden. Leider ist eine solche Form der Entsorgung nicht billig und es ist schwer, hier einen Fachmann zu finden. Quecksilber gehört niemals in den normalen Abfalleimer und erst recht nicht in die Toilette, sondern immer auf den Sondermüll.

Wie funktioniert ein Infrarot Thermometer?

Weltweit rüsten sich Länder auf ihren Airports gegen Krankheiten wie Corona oder Ebola. Wer beispielsweise nach Westafrika reisen möchte, dem wird bei der Einreise nach Ghana oder in den Senegal ein Gerät knapp vor die Stirn gehalten: ein Infrarot Thermometer *. Aber wie funktioniert eigentlich ein solches Stirnthermometer, das mit Infrarot arbeitet? Das Prinzip der Messung mit einem Infrarot Thermometer geht auf den bekannten deutschen Physiker Max Planck zurück. Es war der Nobelpreisträger, der die entscheidende Formel entdeckte, mit der sich das sogenannte Wellenlängenspektrum der von Objekten ausgesandten Wärmestrahlung exakt beschreiben lässt.

Vereinfacht ausgedrückt heißt dies: Je wärmer ein Körper ist, umso intensiver ist die von ihm abgegebene infrarote Strahlung. Dies leuchtet selbst einem Laien ein, aber um von dieser Strahlung auf die Temperatur des jeweiligen Objektes zu schließen, ist es notwendig, die Strahlungsformel des Herrn Planck etwas genauer zu kennen. Steigt die Temperatur an, dann nimmt nicht nur die Intensität der Strahlung zu, auch die Wellenlänge verschiebt sich. Interessant ist dabei, dass das Produkt aus der Wellenlänge und der Temperatur an der Oberfläche eines Objekts, wie beispielsweise an der Stirn, immer konstant ist.

Das Stirnthermometer – Infrarot Thermometer praktisch und genau

Ein Infrarot Thermometer * hat einem herkömmlichen Quecksilber Thermometer einiges voraus. Zwar sind beide Varianten zuverlässig, aber ein Infrarot Thermometer ist genauer und dazu noch praktischer. Das moderne, kontaktlose Stirnthermometer mit Infrarotstrahlung misst auch aus der Distanz, etwas, was ein altmodisches Thermometer mit einer Quecksilbersäule natürlich nicht kann. Beim Infrarot Thermometer gibt es keinen genau vorgeschriebenen Abstand und auch die Beschaffenheit der gemessenen Oberfläche ist für das Messergebnis nicht von Bedeutung. Die gesamte Intensität der Wärmestrahlung wächst mit der vierten Potenz der Temperatur. Was damit gemeint ist, lässt sich anhand eines Beispiels recht anschaulich erklären.

Je heißer ein Körper ist, desto stärker wird er immer wieder versuchen, sich selbst durch das Abstrahlen von viel Energie abzukühlen. Eigentlich ist es genau das, was der Organismus macht, wenn die Schaltzentrale im Gehirn Fieber meldet.

Was ist beim Messen mit einem Infrarot Thermometer (IR-Thermometer) zu beachten?

Gibt es kleine Kinder oder Säuglinge in der Familie, dann lohnt sich auf jeden Fall, ein Stirnthermometer mit Infrarotstrahlung anzuschaffen. Im Handel bietet eine große Auswahl an Modellen in unterschiedlichen Größen und Farben, die kontaktlos und genau die Temperatur messen. Selbst wenn das Baby schläft, können die Eltern messen, ob das Baby Fieber hat, denn dank Infrarot Thermometer * wird es von diesem Messvorgang nichts merken. Die Messung im Ohr ist vielen Kindern, vor allem, wenn sie sich krank fühlen, nicht immer angenehm und ganz ungefährlich ist diese Form des Fiebermessens auch nicht. Wird das Thermometer nämlich zu tief in das kindliche Ohr eingeführt, kann es zu einer Verletzung des Trommelfells kommen. Das moderne Infrarot Thermometer berührt nicht einmal die Haut und trotzdem liefert es die exakte Körpertemperatur des Kindes.

Obwohl die Modelle, die es auf dem Markt gibt, alle die gleiche Funktionsweise haben, gibt es einige Dinge, die bei der Messung mit einem Infrarot Thermometer * beachtet werden müssen. So sollte derjenige, bei dem mit einem Stirnthermometer gemessen werden soll, nicht aus einem kalten Raum oder von draußen kommen. Auch wenn sich der kleine Patient unter der Bettdecke verkrochen hat, heißt es zunächst einmal abwarten, bis der Körper sich an die Zimmertemperatur angepasst hat. Wird direkt mit dem Infrarot Thermometer gemessen, dann gibt es sehr wahrscheinlich ungenaue Ergebnisse. Während der Messung mit dem Laser Thermometer sollten keine Haare die Schläfen oder die Stirn bedecken, denn das kann ebenfalls das Messergebnis verfälschen.

Viele unterschiedliche Modelle für Laser Thermometer

Infrarot Thermometer * für das Fiebermessen an der Stirn gibt es mit oder ohne die zusätzliche Möglichkeit, auch im Ohr zu messen. In Tests hat das Infrarot Thermometer aus dem Hause „NUK“ am besten abgeschnitten. Die Abweichung bei diesem Thermometer liegt nur bei 0,1° Grad und das Thermometer ist zudem in der Lage, Flüssigkeiten wie Babynahrung exakt zu messen, ergänzend misst dieses Modell auch gleich die Temperatur im Zimmer. Auf dem zweiten Platz landete das etwas futuristische Laser Thermometer von „Withings“. Auch hier wird kontaktlos Fieber gemessen und es gibt dazu die passende App für das Smartphone, auf dem dann alle relevanten Daten gesammelt werden. Leider ist dieses Modell für alle, die technisch interessiert sind, nicht ganz so preiswert. Knapp 100,- Euro soll dieses moderne Infrarot Thermometer kosten. Günstiger und einfacher in der Handhabung ist das IR-Thermometer von „Wick“, was ohne Extras auskommt und sich kinderleicht bedienen lässt.

Fazit zum Infrarot Thermometer

Praktisch jeden Tag gibt es neue bahnbrechende Entwicklungen in der Medizin. Das Fieberthermometer, was einst Daniel Gabriel Fahrenheit erfand, war mehr als eine Erfindung, es war ein Quantensprung. Dies gilt besonders in der heutigen Zeit, in der es IR Thermometer * gibt, die mit Infrarotstrahlen messen, ohne dabei die Haut zu berühren.

Ulrike Dietz

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