Anwendung | RFID Kaufen | RFID-Chips im Reisepass | Verpackung | Autoschlüssel

RFID Chip

Die funkenden Chips werden in Geschäften zum Diebstahlschutz eingenäht oder aufgeklebt. In großen Magazinen ermöglichen sie eine chaotische Lagerhaltung und reduzieren damit den Platzbedarf. Bei einer Produktionskette helfen sie dabei, die korrekten Komponenten der richtigen Baugruppe zuzuordnen. Etwas unverständlich ist, dass diese Technologie noch nicht serienmäßig in Geldscheine eingearbeitet wird. Das würde die Scheine absolut fälschungssicher machen. Wahrscheinlich ist aber das Risiko zu groß, dass Langfinger die Portemonnaies von Passanten ausspähen und sich so passende Opfer suchen können.

Funkchips in der Qualitäts-Kontrolle

In der klassischen QS sind Funkchips sehr praktisch, wenn es um die Endmontage geht. Gechippte Bauteile können identifiziert werden, ohne dass ein fertig montiertes Produkt wieder zerlegt werden muss. Umgekehrt gesagt: Ein Modul, das aus gechippten Bauteilen zusammen gesetzt wird, kann in sekundenschnelle auf seine Vollständigkeit untersucht werden. Das verkürzt und verbilligt die Endkontrolle einer Baugruppe enorm: Es kann per Knopfdruck festgestellt werden, ob alle, die richtigen oder falsche Teile montiert sind.

RFID-Chips im Reisepass

Ja, es ist leider wahr. Neue Reisepässe werden von der Bundesdruckerei heute mit einem RFID-Chip ausgestattet. Die Zerstörung des Chips ist möglich und beeiträchtigt die Gültigkeit des Reisepasses bislang noch nicht. Es gibt dazu verschiedene Ansätze. Die meisten, die ihren Reisepass nicht mehr fern-auslesbar machen wollen, legen ihn in die Mikrowelle. Dies kann jedoch den Pass selbst ebenfalls in Mitleidenschaft ziehen.

Wir empfehlen an dieser Stelle konkret, den Pass in einer sicheren Schutzhülle aufzubewahren. Diese verhindert ein unerwünschtes Anfunken und Auslesen des wichtigen Dokuments ebenfalls. Doch seine Gültigkeit wird dadurch nicht beeinträchtigt.

Was für den Reisepass gilt, ist inzwischen auch beim Personalausweis angekommen. Die neueste Generation dieses Dokuments ist ebenfalls mit einem Funkchip ausgestattet. Auch hier gilt: Schützen ist besser als Zerstören. Und auch der Führerschein ist mittlerweile mit dem Plappergerät ausgestattet. Dies erleichtert den Polizisten die Kontrolle erheblich. Für Fuhrpark-Betreiber ist diese Technologie ebenfalls vorteilhaft. Jedoch gilt auch hier: Nur so viel von sich preisgeben lassen, wie notwendig. Wenn eine billige bis kostenlose Schutzhülle den Chip zum Schweigen bringt, sollte man das auch nutzen.

RFID-Chips in der Verpackung

Ein Funkchip in einer Verpackung kann viele Funktionen erfüllen.

  • Diebstahlschutz: Ein Funkchip kann einen Alarm auslösen, wenn das Produkt ohne Bezahlung aus dem Laden getragen wird.
  • Ortung: Mit Hilfe eines Funkchips lässt sich ein Produkt leichter in einem Lager finden.
  • Spezifische Informationen: Haltbarkeit, Herkunft, Inhaltsstoffe oder Produktionstag kann mit Hilfe des Funkchips ebenfalls problemlos ausgelesen werden, ohne dass das Produkt dazu in die Hand genommen werden muss.

Das Problem ist jedoch, dass die Funkchips sich nicht deaktivieren, wenn das Produkt beim Kunden steht. Kauft ein Kunde ein Produkt und er hat seinen Personalausweis dabei, sind zwei Funksignale vorhanden, die miteinander verbunden werden können. Man weiß nicht, wo die Daten alle landen. Es ist jedoch davon auszugehen, dass ein hohes Interesse daran besteht, um flächendeckend zu wissen, wer was wann gekauft hat. Darum sollten Verpackungen entfernt oder zumindest der Funkchip unbrauchbar gemacht werden.

RFID-Schutz für Autoschlüssel

Die Cryptalloy-Branche hat auch die Autoschlüssel für sich entdeckt. Die neuen Keyless-Systeme sind zwar sehr praktisch, sie sind jedoch auch ein Paradies für Autodiebe. Noch nie war das Öffnen und Stehlen eines Autos so einfach wie heute.

 

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Chip im Mensch

Theoretisch sind natürlich auch Menschen mit einem Chip ausstattungsfähig. Hierzu laufen auch viele Feldversuche. Mögliche Anwendungen dazu sind:

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Verriegelung von Haustüren

Z

Persönliche Identifikation

Z

Bezahlsysteme

Z

Entriegelung von Fahrzeugen

Informationen für Gesundheits-Behandlungen

Die Vorteile liegen auf der Hand: Mit einem implantierten Chip kann man sich nicht mehr von zu Hause aussperren, man verliert niemals seinen Autoschlüssel und man kann sich immer im Firmennetzwerk einloggen. Besonders interessant wird diese Technologie jedoch bei Notfällen: Mit einem implantierten Chip können von den Rettungskräften die personenbezogenen Daten ausgelesen werden. Das Risiko bei Fehlbehandlungen, beispielsweise bei Allergien oder Blutinfusionen, sinkt erheblich. Jedoch ist spätestens an diesem Punkt durchaus Vorsicht angezeigt, denn vollkommen gefahrlos ist der Umgang mit den Funkchips tatsächlich nicht.

RFID für Haustiere

Eine der ersten flächendeckenden Einsätze für die RFID-Technologie war das „Chippen“ von Nutztieren und Haustieren. Mit ihnen konnten die personenbezogenen Daten für das Tier direkt oder indirekt auf dem Chip gespeichert werden. Gerade einmal so groß wie ein Reiskorn, ist der unter die Haut gepflanzte Chip auch heute noch ein zuverlässiges Instrument zur Identifikation eines Tieres. Eine direkte Dateneingabe liegt vor, wenn auf dem Chip selbst Informationen zu dem Tier gespeichert werden. Dies ist jedoch eher seltener der Fall, da auch heute noch die Menge der Informationen auf diesen Datenträgern begrenzt ist.

RFID kaufen

Mitteilsame Winzlinge

Drei alltägliche Vorgänge, wie sie seit Jahrhunderten praktiziert werden: Ein Mensch geht durch ein Geschäft, kauft etwas und geht nach Hause. Ein Lagerist sucht aus einem Magazin ein bestimmtes Produkt heraus. Ein Tierzüchter muss mit einem seiner Schützlinge zum Veterinär. Diese banalen Vorgänge sind seid knapp 20 Jahren zu einer Fundgrube für Marktforscher und Wirtschaftstechnologen geworden.

Denn es ist für die Produktstrategen äußerst interessant zu wissen, welche Informationen sich mit diesen Prozessen verbinden:

– Wie schnell lässt sich ein Produkt finden?
– Was wird wie ausgewählt?
– Welche Informationen kann das Produkt von sich aus liefern?

und viele Fragestellungen mehr. Um diese Fragen möglichst umfassend beantworten zu können, musste eine Technologie entwickelt werden, die preiswert, einfach, zuverlässig und trotzdem hoch effizient ist. Die Antwort: RFID.

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Vom Flakgeschütz zum T-Shirt

RFID bedeutet „Radio Frequency Identification“. Damit ist eine Technologie gemeint, bei der ein automatisches Funksignal als Antwort auf ein Sendesignal ausgestrahlt wird. So, wie ein Klassenlehrer am Morgen einen Namen aufruft und eine Antwort aus der Menge der Schüler erwartet, so verhalten sich auch die Sende- und Empfangsmodule in der RFID-Technologie.
Ihren Ursprung hat die RFID-Technologie in einer sehr blutigen Anwendung gefunden. Jedoch sagte der griechische Philosoph Heraklit bereits vor über 2500 Jahren:

„Der Krieg ist aller Dinge Vater, aller Dinge König.“

Und in der Tat: Es lässt sich kaum eine menschliche Errungenschaft identifizieren, die ihren Ursprung nicht in der kriegerischen Auseinandersetzung der jeweiligen Völker miteinander hatte. So waren die ersten Sender mit automatischer Antwort in Flugzeugen verbaut. Die bis heute verwendeten Sender werden „Transponder“ genannt. Schickt man ihnen ein codiertes Funksignal zu, antworten die Transponder genau wer sie sind und zu welcher Seite sie gehören. Dies war beispielsweise für Flug-Abwehr-Stellungen interessant. Für eine Identifikation per Auge und Fernglas waren die Flieger bereits Anfang des zweiten Weltkrieges zu schnell und flogen zu hoch. Aber die Batterien wollten nicht ihre eigenen Flugzeuge abschießen. Also wurden die Vorläufer dieser Funktechnologie entwickelt. Diese „Freund-Feind-Kennung“ ist in dieser originären Funktion bis heute im Einsatz. Auch Zivilflugzeuge haben einen Transponder, der die Identifikation der Maschine bei den jeweiligen Fluglotsen einfacher macht.

 

Kleiner, billiger und effizienter

Nun ist ein Transponder im Flugzeug oder Schiff bis heute ein teures, klobiges und großes Gerät. Es ist fest in der Bordelektronik verbaut und eignet sich nicht dafür, es einer Katze um den Hals zu hängen. Damit die RFID-Technologie wirklich massentauglich wurde, mussten einige wichtige technologische Sprünge gemeistert werden. Die Möglichkeiten der RFID-Technologie wurden früh erkannt. Jedoch waren bis dahin einige Hürden zu meistern:

– Die Sender mussten kleiner werden
– Die Sender mussten billiger werden
– Die Sender mussten zuverlässiger werden

Mit der Entwicklung der integrierten Schaltkreise auf Silizium-Basis wurde die industrielle Revolution des Informationszeitalters eingeläutet. Wofür vormals riesige Mengen großer Elektronenröhren notwendig waren, konnten nun winzige Chips ein Vielfaches der Rechenleistung bereit stellen. Diese Technologie hatte natürlich auch Auswirkungen auf die Entwicklung der RFID-Anwendungen. Es wurden damit nicht nur die gewünschte Miniaturisierung und Verbilligerung der Sender erreicht. Vor allem konnte die Datenmenge erhöht werden, welche die Sender als Antwortsignal auf ihr Rufzeichen aussendeten. Es blieb nur noch die Frage nach der Energieversorgung. Zwar wird mit der Bezeichnung „RFID“ alle Arten von Funkchips bezeichnet, also auch die mit zusätzlicher Stromquelle. Im Allgemeinen werden damit heute aber vor allem die Sendeschaltkreise verstanden, die ohne eine Stromquelle ihren Dienst verrichten können. Einen Sendechip im inaktiven Zustand vollkommen energiefrei zu halten ist natürlich ein enormer Vorteil: Die Minisender sind praktisch unbegrenzt lange haltbar. Solange sie nicht zerstört werden, senden sie zuverlässig genau die Antwort, die in sie einprogrammiert wurde – sobald sie mit dem entsprechenden Signal angefunkt werden. Genau darin liegt der Trick beim Antwortsignal:

Die heute in Haustieren, Kleidung und Industrieprodukten verwendeten Sender verwenden als Energiequelle die Energie, mit der sie angestrahlt werden. Technologisch ist das Antwortsignal also so etwas wie ein Echo: So wie die Schallwellen reflektiert und wieder hörbar gemacht werden, so verhalten sich auch die RFID-Chips. Sie senden ein Funksignal auf der gleichen Frequenz zurück, mit der sie angefunkt wurden. Bei diesem Verhalten endet allerdings auch die Analogie zum Echo. Denn was der Chip als Antwort sendet ist nicht einfach eine Reflektion des Rufsignals, sondern eine Zahlenkombination, die fest in den Chip einprogrammiert wird. Die eigentliche Auswertung geschieht dann erst.

 

Einfaches Signal mit großer Wirkung

Was RFID-Chips senden, ist eigentlich nur ein langer Code aus Einsen und Nullen. Der Empfänger und seine zugehörige Software kann damit aber in Millisekunden eine Menge an Informationen abrufen. Denn zu jeder RFID Anwendung gehört eine Datenbank.
Nimmt man den Einkauf als Beispiel, so ist mit dem Signal des Chip mit Sicherheit eine Artikelnummer verbunden. Beim Bezahlvorgang wird der Kontrollsender am Ausgang des Geschäfts so umprogrammiert, dass der Zustand von „Unbezahlt“ auf „Bezahlt“ geschaltet ist. Geht der Kunde nun mit dem Artikel hinaus, wird kein Alarm ausgelöst. Tatsächlich ist der Schutz vor Diebstahl eine der ersten Anwendungen für diese Technologie. Damals gehörte zu den Aufgaben der Kassierer noch, den Funkchip inaktiv zu machen. Bei den damals verwendeten Modulen genügte bereits ein Magnetfeld. Die Identifikationssoftware heute jedoch sehr schnell und leistungsstark. Zwischen Kauf und Freischaltung der Ware existiert heute praktisch kein Zeitverlust. Für den Diebstahlschutz ist daher eine Entwertung des RFID-Chips nicht mehr notwendig. Das ist bequem für die Ladenbesitzer – für die Kunden bleibt jedoch ein mulmiges Gefühl.

 

Unerkannte Plappermäuler

RFID-Chips sind heute sehr klein und entsprechend leicht zu übersehen. In Kleidung lassen sie sich meist noch recht einfach finden. Sie hängen entweder in großen Fahnen im Innenfutter oder sind in kleinen Plastikhülsen am Kragen befestigt. An beiden Stellen lassen sie sich leicht entfernen. Ob man das unbedingt tun muss, darüber streiten sich die Gelehrten. Fakt ist jedoch, dass die Chips mit dem Verlassen des Geschäfts ihre Funktion nicht verlieren. Es ist zumindest theoretisch denkbar, dass beliebig viele Interessenten mit entsprechender Technologie versuchen könnten, die Funkchips auszulesen. Und Gründe dafür gibt es genug:

Eine Person, die ein teures Kleidungsstück in einer exklusiven Boutique gekauft hat, die ist grundsätzlich ein interessanter Kunde. Bewegt sich diese Person durch ein Einkaufszentrum oder eine Fußgängerzone, kann mit Hilfe des gerade gekauften Kleidungsstücks ein echtes Bewegungsprofil erstellt werden. Je mehr die Person kauft oder anderweitig konsumiert, desto umfassender wird der Datensatz, der über sie angelegt wird. Und Daten, vor allem Personen bezogene Daten über Kaufverhalten, sind das Gold des 21ten Jahrhunderts.

 

Verräterisches Suchverhalten

Wer das nicht glauben mag, dem sei mal ein einfaches Experiment empfohlen: Man braucht nur einen ganz bestimmten Artikel in einer Suchmaschine zu recherchieren. Beim nächsten Besuch im Internet wird an den Werbeanzeigen dann exakt für das Produkt geworben, für das man sich zuvor interessiert hat. Bei dieser Anwendung wird die ID des Rechners als Tracker für die Person genutzt. Diese Technologie auf die RFID-Chips zu erweitern ist rein technisch gesehen keine besonders große Hürde. Wenn also die Person mit ihrer schicken neuen Bluse eine Kaffehaus-Kette betritt, wird der Effekt nicht lange auf sich warten lassen: Beim nächsten Besuch im Internet wird sie mit Kaffee, Kuchen und zugehörigen Lifestyle-Produkten beworben, da hier offensichtlich ein Interesse vorliegt.

 

Verantwortung des Nutzers

Nun ist eine gezielte Werbekampagne ja nicht unbedingt ein Schreckenszenario. Werbung ist ein Teil unserer Konsumwelt. Es ist daher durchaus auch im Sinne des Nutzers, nur mit den Dingen beworben zu werden, für die er sich interessiert. Denn jeder Marketing-Experte kennt den Spruch “ Die Hälfte des Werbe-Etats ist vergeudet – man weiß nur eben nicht, welche“. Gezielte Werbung hilft daher sowohl dem Konsumenten wie dem Anbieter. Aber es ist nicht unbedingt gesagt, dass mit dem Auslesen der Daten nur merkantilen Interessen geholfen wird. Ein Bewegungsprofil ist auch für andere Gruppen interessant. Es liegt daher in der Verantwortung des Konsumenten, sich mit dem Thema RFID und seine Auswirkungen eingehend zu befassen. Das bringt die jede neue Technologie nun einmal mit sich – enorme Möglichkeiten jedoch auch die Pflicht, sich verantwortlich damit auseinander zu setzen. Die RFID – Technologie macht da keine Ausnahme. Und was sie an Benefits bieten kann, ist in jedem Fall bemerkenswert.

 

Schneller, eindeutiger, einfacher

Es gibt viele Anwendungen, bei denen eine sekundenschnelle Identifikation eines Produkts hilfreich und sinnvoll ist. Schon heute sind in nahezu allen Transportverpackungen diese Sender zu finden. Der Umschlag in Containerhäfen würde ohne die Identifikationschips an den Containern überhaupt nicht funktionieren. Maut-Stationen und Parkhäuser verwenden ebenfalls die in Fahrzeugen verbauten Sender. Hier sind die Möglichkeiten schier unerschöpflich: Diebstahlschutz, automatisierte Abrechungssysteme, Personenidentifikation und vieles mehr ist heute bereits zum Standard geworden. Tatsächlich haben die neuesten Generationen von Personalausweisen und Reisepässen ebenfalls einen integrierten RFID-Chip. Die Sende-Reichweite der stromlosen Chips ist zwar stark begrenzt – dies wird durch die Emfpängerleistung der Rufgeräte jedoch teilweise wieder ausgeglichen. Spätestens mit diesem Wissen sollten die Anwender jedoch sich ihrer Verantwortung über ihre Daten bewusst werden.

 

Besser als Zerstören – Schützen

Wenn man jeden RFID-Chip im Haus inaktiv schalten möchte, hat man viel zu tun. Die meisten Funkchips sind zudem vollkommen harmlos oder sogar sehr hilfreich. Aus Kleidung oder von Transportverpackungen lassen sich die Chips leicht entfernen und entsorgen. Wo sie aber zum Problem werden können sind die Ausweise und Bankkarten. Doch genau für diese sensiblen Datenträger gibt es seit kurzem eine hoch wirksame Lösung: Eine in den Niederlanden entwickelte Folie namens „Cryptalloy“ bietet eine zuverlässige Blockade gegen unerwünschten Zugriff auf den Funkchip. Sie schirmt die Bank- und Kundenkarte und Ausweise sicher ab, so dass sie nicht von fremden Personen ausgelesen werden können. Cryptalloy wird zu Schutzhüllen und Geldbörsen verarbeitet. Da sie sehr preiswert ist, ist der Schutz seiner persönlichen Daten keine Frage des Geldes sondern nur der eigenen Verantwortung.

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